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Pickel in der Pubertät: Was ist normal und wann solltest du zum Arzt gehen?

Tienerjongen bekijkt zijn huid in een handspiegel aan zijn bureau

Kurz gesagt: Pickel in der Pubertät sind normal. Fast jeder Teenager bekommt sie, vor allem im Gesicht, auf der Brust, am Rücken und an den Schultern. Meist verschwinden sie um das 25. Lebensjahr von selbst. Hat dein Kind vor allem Mitesser, könnt ihr mit einer sanften Pflegeroutine beginnen. Geht zum Arzt, wenn viele rote oder gelbe Pusteln, tiefe oder schmerzhafte Pickel, Narben oder dunkle Pickelmale auftreten – oder wenn die Haut dein Kind bedrückt.

Als Elternteil fragst du dich schnell: Ist das noch normal? Oder sollten wir etwas unternehmen? Ein Kind hat ein paar Mitesser auf der Nase, das andere viele rote Pusteln. Und vielleicht möchte dein Kind gar nicht darüber reden. Hier erfährst du, woran du die Unterschiede erkennst, was ihr selbst tun könnt und wann es Zeit für einen Arztbesuch ist.

Auf einen Blick

  • Fast jeder Teenager bekommt Pickel. Die Veranlagung spielt dabei eine Rolle.
  • Meist verschwinden sie um das 25. Lebensjahr von selbst. Bis dahin kann es aber lange dauern.
  • Vor allem Mitesser? Dann könnt ihr selbst beginnen.
  • Viele rote oder gelbe Pusteln, Schmerzen, Narben oder Niedergeschlagenheit? Geht zum Arzt.
  • Was ihr auch versucht: Es dauert Wochen, bis ihr einen Unterschied seht.

Was ist in der Pubertät normal?

In der Pubertät bildet der Körper mehr Hormone, darunter Androgene. Sie regen die Talgdrüsen der Haut an, mehr Talg zu produzieren. Talg ist eine fettige Substanz, die die Haut geschmeidig hält. Bei zu viel Talg verstopfen die Poren jedoch schneller. So entstehen Pickel.

Laut Thuisarts bekommt fast jeder in der Pubertät Pickel – manche mehr, manche weniger. Ärzte nennen das Akne, auch wenn es nur ein paar Pickel sind. Das Wort klingt oft schlimmer, als es ist.

Wo treten sie auf? Vor allem im Gesicht, auf der Brust, am Rücken und an den Schultern. Dort sitzen die meisten Talgdrüsen. Auch die Veranlagung spielt eine Rolle: In manchen Familien tritt Akne häufiger und stärker auf. Hattest du als Teenager viele Pickel? Dann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass dein Kind sie ebenfalls bekommt.

Die gute Nachricht: Meist verschwinden sie von selbst, oft um das 25. Lebensjahr. Die schlechte: Für einen vierzehnjährigen Teenager ist das noch sehr weit weg. Und bis dahin können Pickel stark beeinflussen, wie dein Kind sich fühlt.

Welche Arten von Pickeln gibt es?

Pickel ist nicht gleich Pickel. Wenn du weißt, was du vor dir siehst, kannst du besser einschätzen, was ihr tun könnt.

  • Mitesser: kleine Punkte mit schwarzer Spitze, oft auf Nase und Kinn. Die Pore ist verstopft, aber noch offen. Das Schwarze ist kein Schmutz: Der Talg verfärbt sich durch den Kontakt mit Luft.
  • Weiße Erhebungen: kleine, geschlossene Erhebungen. Auch hier ist die Pore verstopft, aber verschlossen.
  • Rote oder gelbe Pusteln: eine verstopfte Pore, die gereizt und gerötet ist, manchmal mit gelber Spitze.
  • Tiefe, schmerzhafte Knoten: größere Pickel, die tiefer in der Haut liegen und länger bleiben.

Je weiter unten in dieser Liste, desto eher solltet ihr zum Arzt gehen. Vor allem tiefe Pickel und häufiges Ausdrücken hinterlassen eher braune Pickelmale oder Narben. Laut Thuisarts ist dieses Risiko bei dunklerer Haut größer als bei heller Haut.

Was siehst du – und was könnt ihr tun?

Vor allem Mitesser
Selbst beginnen
Ein paar rote Pusteln
Selbst beginnen
Viele rote oder gelbe Pusteln
Zum Arzt
Tiefe, schmerzhafte Pickel
Zum Arzt
Narben oder dunkle Pickelmale
Zum Arzt
Dein Kind wird dadurch niedergeschlagen
Zum Arzt

Du bist unsicher? Ruf einfach in der Arztpraxis an. Dafür ist sie da.

Was ihr selbst tun könnt

Bei leichten Pickeln könnt ihr zu Hause schon einiges tun. Thuisarts gibt ein paar einfache Tipps – und die sind erstaunlich oft das Gegenteil von dem, was Teenager online sehen:

  • Lasst die Haut möglichst in Ruhe. Ein- bis zweimal täglich mit lauwarmem Wasser waschen reicht aus, eventuell mit einem seifenfreien Reiniger aus der Drogerie. Reiben, Peelen und häufiges Waschen reizen die Haut und helfen nicht.
  • Nicht ausdrücken, nicht daran kratzen. Das kann Narben hinterlassen. Ein Pickelpatch hilft dabei, die Finger davon zu lassen.
  • Wählt ölfreie Produkte. Das gilt für Tagescreme, Sonnenschutz und Make-up. Entfernt Make-up jeden Abend gründlich.
  • Schützt die Haut vor der Sonne. Viel Sonne oder Solarium helfen nicht, auch wenn viele das glauben.

Hat dein Kind vor allem Mitesser und nur wenige rote oder gelbe Pusteln? Dann könnt ihr laut Thuisarts ein Gel mit Benzoylperoxid aus der Drogerie ausprobieren. Es wird abends dünn auf die Haut aufgetragen. Es dauert 4 bis 6 Wochen, bis ihr seht, ob es hilft. Hört also nicht zu früh auf. Anfangs kann die Haut etwas trocken werden und schuppen. Lest die Packungsbeilage sorgfältig: Das Gel kann Haare und Kleidung aufhellen.

Wann solltet ihr zum Arzt gehen?

Geht zum Arzt, wenn dein Kind:

  • viele Pickel mit weißen oder gelben Pusteln hat;
  • tiefe oder schmerzhafte Pickel hat, auch am Rücken oder auf der Brust;
  • Narben oder braune Pickelmale bekommt;
  • nach einigen Monaten mit den Tipps oben noch stark darunter leidet;
  • dadurch niedergeschlagen ist, sich zurückzieht oder nicht mehr Sport treiben oder schwimmen gehen möchte.

Der letzte Punkt wird oft unterschätzt. Wie dein Kind sich fühlt, ist genauso wichtig wie das Aussehen seiner Haut. Auch mit „nur ein paar Pickeln“ könnt ihr zum Arzt gehen, wenn dein Kind sehr darunter leidet. Ihr müsst nicht warten, bis es „schlimm genug“ ist.

Ein offenes Notizbuch mit einem Bleistift, einem Telefon, einem Glas Wasser und einer kleinen Pflanze auf einem Holztisch

Was macht der Arzt?

Viele Eltern und Teenager schieben den Besuch auf, weil sie nicht wissen, was sie erwartet. Hier der kurze Überblick nach Thuisarts:

  • Zuerst die Haut ansehen. Der Arzt untersucht die Haut und fragt, was ihr schon ausprobiert habt.
  • Ein Gel oder eine Creme. Oft ist das der erste Schritt: ein Mittel, das abends auf die Haut aufgetragen wird. Manchmal kommt später ein zweites Mittel dazu.
  • Manchmal zusätzlich Tabletten. Reicht die äußerliche Behandlung nicht aus oder sind auch Pickel am Rücken betroffen? Dann kann der Arzt für eine Weile Antibiotika in Tablettenform verschreiben, meist nicht länger als 3 Monate.
  • Bei Mädchen manchmal die Pille. Die normale Antibabypille hilft bei vielen Mädchen auch der Haut.
  • Überweisung zum Spezialisten. Hilft das alles nicht genug, kann der Arzt an einen Hautarzt (Dermatologen) überweisen.

Auch bei Medikamenten vom Arzt zeigt sich laut Thuisarts meist erst nach 4 bis 6 Wochen eine Besserung. Anfangs kann die Haut sogar etwas trocken oder gereizt werden. Das ist normal. Hilf deinem Kind, dranzubleiben: Gerade in den ersten Wochen geben viele Teenager auf.

So bereitet ihr den Arztbesuch vor

Ein Arzttermin dauert oft nur zehn Minuten. Mit etwas Vorbereitung könnt ihr die Zeit gut nutzen:

  • Schreib auf, was ihr schon ausprobiert habt und wie lange. Welche Produkte, welche Gele, welche Tipps.
  • Mach ein paar Fotos an schlechteren Tagen. Manchmal sieht die Haut ausgerechnet beim Arzt ruhiger aus.
  • Notier Medikamente und Supplemente, die dein Kind nimmt. Auch Vitamine, denn manche Kombinationen passen nicht zusammen.
  • Lass dein Kind selbst erzählen. Es geht um seine Haut und seine Erfahrungen. Du ergänzt, wenn es nötig ist. Ältere Teenager gehen manchmal lieber allein.

Von innen: die Grundlagen

Ob dein Kind zum Arzt geht oder nicht: Die Haut braucht jeden Tag Nährstoffe, um neue Zellen zu bilden. Über das Blut kommen sie aus der Nahrung. In der Pubertät wächst der ganze Körper schnell und braucht besonders viel davon.

Zink trägt zur Erhaltung normaler Haut bei. Auch Vitamin A trägt zur Erhaltung normaler Haut bei. Pantothensäure trägt zu einer normalen Synthese und zu einem normalen Stoffwechsel von Steroidhormonen, Vitamin D und einigen Neurotransmittern bei. Diese Nährstoffe stecken unter anderem in Fleisch, Fisch, Milchprodukten, Eiern, Nüssen und Vollkornprodukten. Aber wenn das Frühstück ausfällt und mittags nur ein Snack aus der Kantine auf dem Plan steht, ist es schwer zu wissen, ob die Grundlagen jeden Tag abgedeckt sind.

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Viele Eltern bestellen Clear+ für ihren Teenager – zusätzlich zu einer sanften Pflegeroutine und, falls nötig, der Behandlung beim Arzt. Clear+ wurde für alle ab 12 Jahren mit unreiner Haut entwickelt. Zwei Kapseln zum Frühstück enthalten zehn Inhaltsstoffe, darunter Zink, Vitamin A und Vitamin B5. Alle Mengen stehen auf dem Etikett. Clear+ ist vegan, und jede Charge wird unabhängig von Eurofins getestet.

Bekommt dein Kind Medikamente vom Arzt oder Hautarzt? Frag nach, ob Clear+ dazu passt. Bei Tabletten mit Vitamin-A-Säure wie Isotretinoin sollte dein Kind Clear+ nicht nehmen, da es ebenfalls Vitamin A enthält. Kombiniert es auch nicht mit einem anderen Supplement mit Zink oder Vitamin A.

Wie bei einem Gel vom Arzt braucht die Haut Zeit. Beurteilt das Ergebnis deshalb nach etwa 90 Tagen. Wenn Clear+ zu euch passt, kann es ein fester Bestandteil des Frühstücks bleiben, denn die Haut braucht die Nährstoffe jeden Tag. Warum es so lange dauert, erfährst du in Wie lange dauert es, bis du einen Unterschied an deiner Haut siehst? Tipps für ein Gespräch mit deinem Kind findest du in Mein Teenager hat Pickel: So kannst du als Elternteil helfen.

Sie ist jetzt bei der dritten Packung. Es wirkt wirklich nicht innerhalb einer Woche und braucht seine Zeit, aber … sie bekommt auch Komplimente aus ihrem Umfeld, dass ihr Gesicht reiner aussieht.

Mirjam

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Häufige Fragen

Wie lange dauern Pickel in der Pubertät an?

Das ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Bei vielen Teenagern wird die Haut nach ein paar Jahren reiner. Laut Thuisarts verschwinden die Pickel meist um das 25. Lebensjahr von selbst. Bis dahin könnt ihr mit einer guten Routine und bei Bedarf mit ärztlicher Hilfe viel tun.

Ist Akne dasselbe wie Pickel?

Ja. Ärzte nennen Pickel in der Pubertät Akne, auch wenn es nur ein paar sind. Das Wort klingt oft schlimmer, als es ist.

Wann sollte man wegen Pickeln zum Arzt gehen?

Bei vielen roten oder gelben Pusteln, tiefen oder schmerzhaften Pickeln, Narben oder braunen Pickelmalen. Auch wenn die Tipps nach einigen Monaten nicht helfen oder dein Kind dadurch niedergeschlagen ist.

Sind Pickel am Rücken normal?

Ja. Am Rücken, auf der Brust und an den Schultern sitzen viele Talgdrüsen. Deshalb bekommen viele Teenager auch dort Pickel. Schweiß, enge Sportkleidung und ein Rucksack können sie verschlimmern. Dein Kind sollte nach dem Sport möglichst bald duschen und frische Kleidung anziehen.

Hilft Zahnpasta gegen einen Pickel?

Nein. Das ist ein hartnäckiger Mythos. Zahnpasta ist für Zähne gemacht, nicht für die Haut, und kann sie zusätzlich reizen. Lass den Pickel in Ruhe oder kleb einen Pickelpatch darauf.

Hilft Sonne gegen Pickel?

Nein. Laut Thuisarts helfen weder viel Sonne noch Solarium. Schützt die Haut stattdessen gut mit einem ölfreien Sonnenschutz.

Hilft häufiges Waschen gegen Pickel?

Nein. Ein- bis zweimal täglich mit lauwarmem Wasser waschen reicht aus. Häufiges Waschen, Reiben und Peelen reizen die Haut.

Kann mein Kind Clear+ zusammen mit Medikamenten vom Arzt nehmen?

Frag dazu den Arzt oder Apotheker. Bei Tabletten mit Vitamin-A-Säure wie Isotretinoin sollte dein Kind Clear+ nicht nehmen, da es ebenfalls Vitamin A enthält.

Was, wenn wir nicht zufrieden sind?

Dann bekommst du dein Geld zurück. Bei deiner ersten Bestellung nimmt dein Kind Clear+ 90 Tage lang täglich ein. Melde dich danach innerhalb von 10 Tagen bei uns. Alle Bedingungen findest du in unserer Rückerstattungsrichtlinie.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Wenn du wegen der Haut deines Kindes unsicher bist, wende dich an einen Arzt. Clear+ ist ein Nahrungsergänzungsmittel. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung und eine gesunde Lebensweise.

Quellen

  1. Thuisarts.nl (NHG). Ich habe Pickel (Akne). Was kann ich tun? thuisarts.nl
  2. Thuisarts.nl (NHG). Ich habe Akne und bekomme Medikamente vom Arzt. thuisarts.nl
  3. Thuisarts.nl (NHG). Ich habe Akne und gehe zum Hautarzt. thuisarts.nl
  4. Europäische Kommission. EU-Register der nährwert- und gesundheitsbezogenen Angaben über Lebensmittel. ec.europa.eu
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